
|
|
...und nicht nur Strand
Rimini An der Adriaküste spielen Geschichte und Kunst eine sehr wichtige Rolle. In geschichtlicher und kultureller Hinsicht ist die Romagna eine sehr bedeutende Region. Rimini ist eine offene, gastfreundliche und menschliche Stadt, sowohl an Strand und Meer, als auch in ihrem antiken Stadtkern, dem historischen Zentrum: Die antiken Straßen Riminis - der Corso d'Augusto, die Via Gambalunga, die Piazza Cavour, die Piazza Tre Martiri, die Piazza Ferrari und die charakteristischen Gassen sind den Fußgängern vorbehalten. Die Geschichte Riminis beginnt am Strand: An der Mündung des Ariminus, wo zuvor Etrusker, Umbrer, Griechen und Gallier siedelten, gründen die Römer 268 v. Chr. die Kolonie Ariminum. Hier finden Sie Sehenswürdigkeiten, die aus der Römerzeit und aus dem Mittelalter stammen und die Sie eigentlich nicht versäumen dürfen:
- Arco d'Augusto (Augustus-Torbogen)
- Ponte di Tiberio (Tiberius-Brücke)
- Anfiteatro romano (das Amphitheater)
- Palazzo dell'Arengo und Palazzo del Podestà
- Kirche San Giovanni Evangelista genannt:Sant'Agostino
- Fontana della Pigna (Pigna-Brunnen)
- Castel Sismondo oder Rocca Malatestiana (Malatesta-Burg)
- Tempio Malatestiano (Malatesta-Tempel)
Kunsthistorisch interessant ist das Stadtmuseum mit seinen Ausstellungen, den wertvollen Skulpturen und der Pinakothek. Rimini verfügt auch über eine sehr reichhaltige Bibliothek (die biblioteca Gambalunga) und über eine Kinemathek. Zugleich ist Rimini Universitätsstadt mit 6 Fakultäten (BWL, Literatur und Philosophie, Industrielle Chemie, Pharmakologie, Statistische Wissenschaften, Medizin und Chirurgie), 10 Diplomstudiengängen (darunter auch Tourismusmanagement) und 6 Masterstudiengängen; mehr als fünftausend Studenten aus ganz Italien besuchen sie.
Bellaria Igea Marina Bellaria-Igea Marina ist der letze nördliche Badeort der Provinz Rimini, es ist sehr berühmt für seine Geschichte die in den römischen Resten, in den Kirchen und in der Torre Saracena (Sarazenenturm) bezeugt. Der Sarazenenturm stellt das Symbol der Stadt dar und diente dazu Angriffe und Landungen der türkischen Piraten abzuhalten. Am Ende des letzten Jahrhunderts verbreitete sich die Mode des Badeurlaubs und die reiche Bourgeoisie aus dem Norden entdeckte Bellaria, die Stadt wurde bald ihr Lieblingsbadeort. Der lange und gemütliche Strand hat die Pionieren des Tourismus fasziniert am Ende des XIX. Jahrhundert und noch heute ist Bellaria Igea Marina eine Urlaubsoase mit vielen Vergnügungsmöglichkeiten aber auch Relax, Sonne, Meer und Grün im Hinterland.
Riccione Mondän, prickelnd, die Grüne Perle der Adria mit dem Viale Ceccarini, einer der angesagtesten Flanier- und Shoppingmeilen an der Küste. Elegante Butiken, belebte Cafés, alles trägt dazu bei, einen Qualitätsurlaub anzubieten, dessen Stärken ein schöner Strand und eine große Hotelauswahl sind. Meer, Sonne, Sport, Vergnügen und Shopping haben hier einen besonderen Reiz, die Tradition verschmilzt mit der Avantgarde und bringt einen Mix von großer Originalität hervor. Als wichtiger Träger sommerlicher Badeneuheiten versäumt Riccione nie eine Gelegenheit, neue Moden zu kreieren und Trends zu setzen, indem es Persönlichkeiten aus der Welt des Schauspiels und des Gesangs an sich zieht. Sehenswert das Heimatmuseum und im Hügelland das Castello degli Agolanti. Der Kanalhafen liegt an der Mündung des Rio Melo und wird durch zwei Molen geschützt, die parallel nach Nordosten verlaufen. Markttage: - Montag (ab Pfingsten)auf dem Piazza le Kennedy beim Hotel Alexandra (Zone 17/18) - Dienstag im benachbarten Misano - Freitag: Riccione Stadt (nähe Bahnhof)
Cattolica Cattolica die Königin der Adria-Küste liegt an der Grenze zwischen den Regionen Marche und der Romagna, wo die Küste leicht behügelt ist. Cattolica ist ein wichtiges Fischerdorf, ein berühmter Badeort und organisiertes Thermalzentrum, mit Villen, Hotels und einem schönen Strand. Die kleine Stadt erstreckt sich bis Gabicce. Der Ort in seinem beiden Teilen, dem auf dem Berg postierten und dem am Meer gelegen, weitgehend dem Tourismus zugeeignet. Cattolica ist berühmt seit dem XVIII. Jahrhundert als die ersten Touristen hierher kamen. Es wurde in den letzen Jahrzehnten neu gestaltet und modern geplant. Der Strand, die Fußgängerzonen, das Theater, die offene Arena, die musikalischen Darbietungen, die Wasser- und Lichtspiele bewegen den Urlaub. Im Museo della Regina findet man Resten der alten Fischertradition und der Ursprung der Stadt.
Misano Adriatico Verzauberte Meeresstadt und letztes Geschenk der Padana Ebene. Misano Adriatico wartet auf die Gäste für einen freudigen Aufenthalt im Namen der Entspannung und der Unterhaltung. Misano Adriatico ist eine besondere Stadt und hat immer schon gewusst, auf sublime Art und Weise, den Charme einer antiken Fischerstadt mit dem Komfort und den typischen Unterhaltungsmöglichkeiten eines modernen Badeortes zu verbinden. All dies abgeschmeckt durch die typische Freundlichkeit der Region und der lokalen Küche, welche Ihren Aufenthalt unvergesslich machen werden.
Misano World Circuit (Autodromo di Santamonica)
Der Misano World Circuit, ehemals Autodromo di Santamonica, ist eine Motorsport-Rennstrecke in Misano Adriatico. Die Strecke ist 4,2 km lang. Ab 2007 wird hier der Große Preis von San Marino der Motorrad-WM ausgetragen.
Die Rennstrecke von Misano wurde im Jahr 1969 geplant, 1972 in Betrieb genommen und ausschließlich privat betrieben. Anfangs betrug die Länge der Piste 3,488 km, es gab nur eine sehr kleine Boxenanlage und wenige Streckensicherungsfahrzeuge. Im Jahr 1993 wurde die Strecke dann auf 4,060 km verlängert, außerdem wurde ein neues Boxengebäude mit einem 600 qm großen Medienzentrum gebaut. In den Jahren 1996 und 1997 wurden die Boxenanlagen noch einmal vergrößert, später wurde noch eine feste Tribüne gebaut. Im Moment wird die Strecke erneut umgebaut und komplett überarbeitet. Vor allem durch die Umkehrung der Fahrtrichtung (künftig mit dem Uhrzeigersinn) konnten die Auslaufzonen erweitert und die Streckensicherheit erhöht werden, um den Anforderungen der MotoGP-Klasse gerecht zu werden.
Seit 1991 finden jährlich Läufe zur Superbike-WM in Misano statt, außerdem beherbergte die Strecke zwischen 1980 und 1993 insgesamt zehn Grand Prix der Nationen im Rahmen der Motorrad-WM. Ab der Saison 2007 wird die Motorrad-WM wieder in Misano zu Gast sein und den Grand Prix von San Marino austragen. Außerdem finden jedes Jahr Truckrennen und zahlreiche öffentliche Fahrten auf der Strecke statt.
Hinterland Lässt man die Küste im Rücken, so liegen vor einem zwei Schätze, die das Kennenlernen wirklich wert sind. Das sind das Tal des Marecchia und das des Conca, die überraschende Landschaften bewahrt haben, in denen mittelalterliche Orte und Kastelle sich abwechseln, die ein reiches Kunst- und Kulturerbe bewachen. Zwei Talgegenden, wenige Kilometer von Rimini entfernt, mit einer exzeptionellen Visitenkarte: 'Signoria der Malatesta', das war eine der mächtigen Familien, die zwischen Mittelalter und Renaissance die Geschichte Italiens gezeichnet haben, wobei sie in diesen Talgegenden sehr viele Kunst- und Kulturspuren hinterlassen hat. Angefangen bei Verucchio: auf diesem Felsvorsprung, den ein an Kirchen und Klöstern reicher mittelalterlicher Ort krönt, unternahmen die Malatesta ihre ersten Schritte. Aber es gibt hier auch eine viel ältere Geschichte, die der Wiege der villanovianischen Kultur, wie sie in einem der schönsten Museen Italiens erzählt wird (Kloster S. Agostino, Tel.: +39-0541-670222). Die Reise führt weiter zu zwei Felsspornen mit zwei Kastellen: Montebello und Torriana, bis man dann nach Santarcangelo gelangt, das wegen seines alten Ortskerns und der Restaurants und Osterien gerühmt wird, und nach Poggio Berni. Ein 'Muss'-Ziel ist das wunderschöne San Leo mit seiner gefeierten Festung, der 'Pieve' (Pfarrei) und dem Dom. Im Conca-Talgebiet ist das ganze Territorium übersät von Burgen und befestigten Orten, Wachtposten an der gefährlichen Grenze zum Herzogtum Urbino. Der emblematische Ort des Talgebietes ist Montefiore, das auf dem Gipfel seines Hügels eine große und sehr schöne mittelalterliche Burg besitzt. San Giovanni in Marignano bewahrt ein kleines Juwel auf, das Theater Massari aus dem 19. Jh. Nicht weit entfernt liegen Mondaino mit seinem beeindruckenden Fossilien-Museum und Saludecio. Die beiden Talgebiete und die Riviera werden von den drei Burgen San Marinos dominiert, dem Symbol der ältesten Republik der Welt, die jedes Jahr Millionen Besucher anzieht. |
|
|  |