Piccoli Alberghi di Qualità
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Last but not least kommt die Königin der Region: die Küche


Eine schlichte Küche maritimer und bäuerlicher Herkunft, die jedoch die Phantasie bei der Zubereitung der Gerichte nicht zu kurz kommen lässt. Von der warmen Piadina (bestehend aus einfachen Zutaten: Mehl, Schmalz, Wasser und Salz), die mit Aufschnitt oder - besser noch - mit Squacquerone serviert wird (einem Käse, der buchstäblich im Munde zergeht), geht es über Fischgerichte zu einer großen Vielfalt von Ersten Gängen, deren Teigwaren rigoros von Hand der Arzdora (der Hausherrin) angefertigt werden: Tagliatelle, Cappelletti, Ravioli und Strozzapreti, die mit Fleischragout oder Venusmuscheln gereicht werden.
Bei den Hauptgerichten geht es vom gegrillten Fleisch (optimal ist Castrato, junger Hammel) über Kaninchen in Porchetta (farce- und fenchelgefüllt) mit gratiniertem Gemüse zu gegrilltem Fisch (der berühmten Rustida) oder zu Spießen und Frittüren.


Piccoli Alberghi di Qualità
Consorzio Certificato ISO 9001

All dies wird gewürzt mit Olivenöl Extravergine aus den rimineser Hügeln (das sowohl wegen seines Säuregehaltes, als auch wegen der organoleptischen Eigenschaften zu den kostbarsten Italiens gehört) und begossen mit den typischen Weinen des rimineser Hügelgebiets: mit dem rubinfarbenen Sangiovese oder mit dem weißen Trebbiano.


Rezeptauswahl

Piadina Romagnola

Die Piadina ist eine Art Fladenbrot, welches in der Pfanne gebacken wird. In einer Schüssel Mehl mit Natron und Salz vermischen. In die Mitte eine Mulde drücken. Schweineschmalz in einem Topf langsam erwärmen, bis es flüssig ist. Dann in die Mulde vom Mehl gießen. Nach und nach lauwarmes Wasser zufügen. Dabei den Teig kneten und nur so viel Wasser zufügen, bis der Teig geschmeidig, aber noch fest ist. Mit den Händen zu einer glatten Teigkugel fertig kneten, in der Schüssel lassen und mit einem Tuch abdecken. Der Teig sollte ca. 50 Minuten ruhen. Den Teig in drei Teile teilen, zu Kugeln formen und auf einer bemehlten Fläche zu dünnen Fladen ausrollen (ca. 25 cm Durchmesser). Eine beschichtete Pfanne erhitzen und die Piadina Romagnola ohne Zugabe von weiterem Fett darin kurz von beiden Seiten backen, bis sie leicht hellbraun werden. Die Fladen noch heiß servieren.

Lasagne al forno
(überbackene Nudelblätter)


Für die Sauce Bolognese Sellerie, Möhren, Zwiebel und Knoblauch schälen und wie den Speck in winzig kleine Würfel schneiden. Das Öl in einem Topf erhitzen und den Speck darin anbraten. Das gewürfelte Gemüse darin unter Rühren 1 Minute bei starker Hitze anrösten. Hackfleisch 5 Minuten mitbraten, dabei mit dem Pfannenwender zerbröseln, bis es krümelig ist. Tomatenmark einrühren und alles mit Salz, Pfeffer und Muskat pikant abschmecken. Lorbeerblatt samt Fleischbrühe und Rotwein zufügen und bei sanfter Hitze im offenen Topf etwa 20 Minuten schmoren lassen. Für die Sauce Bechamel die Butter in einem Topf schmelzen und das Mehl darin anschwitzen. Unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen die Milch einrühren und kochen, bis die Sauce andickt. Mit Salz und Pfeffer würzen und vom Herd nehmen. Eine große, rechteckige Auflaufform einfetten und etwas Sauce Bechamel dünn auf dem Boden der Form verstreichen. 4 Lasagneblätter nebeneinander darauflegen. Erst etwas Sauce Bolognese, dann Bechamel dünn auf den Nudelblättern verteilen und mit Parmesan bestreuen. Dabei darauf achten, daß auch die Kanten der Lasagneblätter mit Sauce bedeckt sind. Den Vorgang 3mal wiederholen. Den Mozzarella in Scheiben schneiden, die Lasagne damit belegen und auf der Mittelschiene des 200 Grad heißen Ofens (Gas: Stufe 3) 30 Minuten backen.

Brodetto di pesce
(Fischsuppe)


Je nach der Region, in der man sich in Italien befindet, jedoch speziell hier an der Adriaküste, wird die Zuppa di Pesce, Brodetto di Pesce genannt. Die Besonderheit des Brodetto di Pesce, besteht in der Zubereitung und vor allem der unterschiedlichen Kochdauer, der verschiedenen Fischsorten. Man sollte also etwas von Fisch verstehen, wenn man vorhat einen Brodetto di Pesce, wirklich schmackhaft zuzubereiten. Logischerweise ist die allererste Voraussetzung, daß wirklich frischer Fisch verwendet wird, man kann ihn hier zum Beispiel direkt vom Fang kaufen: Pesce Ragno, Muso Duro, Rombo, Palombo, Cannocchie, Gattina, Mazzole, Razza und Calamari. Wenn Sie sich also an die Zubereitung eines Brodetto di Pesce heranwagen wollen folgen unserem Rezept:
Zubereitung:
Den ausgewählten Fisch (bitte beachten, dass es dreizehn Sorten sein müssen) säubern, waschen und abtropfen lassen. In eine Kasserolle aus Ton die in hauchdünne Ringe geschnittene Zwiebel in etwas Öl auf kleiner Flamme andünsten. Nun eine gehackte Mischung aus Knoblauch und Petersilie, den Drachenkopf und dann die geschälten und zerkleinerten Tomaten in die Kasserolle geben; salzen, pfeffern und auf kleiner Flamme weiterköcheln. Den garen Drachenkopf herausnehmen, putzen und durch ein Sieb direkt in den Topf streichen. Nun die Fische zugeben: zuerst die Sepien und die Kalmare, danach die Heuschreckenkrebse und die Scampi, und schließlich den restlichen Fisch; Kabeljau und Seezungen ganz zum Schluss. Wenn das Ganze zu kochen anfängt, den Essig zugießen und ohne Deckel auf kleiner Flamme 15 Minuten köcheln lassen; die Soße sollte ziemlich dickflüssig sein. Den brodetto auf die vorher bereits in der Suppenschüssel angeordneten Brotscheiben gießen und servieren. Nur wenn man Spaghetti anmachen möchte, lässt man die Soße noch dickflüssiger werden: in diesem Fall keinen Essig zugeben.

Tiramisù

Tiramisu ist ein italienisches Dessert und kann auf viele verschiedene Arten zubereitet werden. Als Grundlage für Tiramisu werden immer Löffelbiskuits oder auch Amaretti verwendet, die mit Fruchtsaft oder Alkohol getränkt werden. Man kann allerdings auch Tortenbiskuit für Tiramisu verwenden, wenn man z.B. größere Mengen Tiramisu für Feiern vorbereiten möchte. Als nächste Schicht kann man dann Früchte der Saison darauf legen und mit Mascarpone bedecken. Wer keine Früchte für das Tiramisu verwenden möchte, kann auch die Mascarpone z.B. mit Espresso verfeinern oder mit Zucker und Zimt würzen. Wem Mascarpone für Tiramisu zu kalorienreich ist, der kann auch einen Teil durch Quark ersetzen. Tiramisu lässt sich gut vorbereiten und über Nacht abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. So können die Zutaten auch besser ihr volles Aroma entfalten. Wenn man Tiramisu in größeren Mengen zubereiten möchte, kann man Tiramisu auch in großen Auflaufformen, Saftpfannen oder großen Salatschüsseln zubereiten

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